Sofern keine Bilanz aufgestellt wird (z. B. bei einem ausländischen Steuerpflichtigen, der im Inland zwar gewerbliche Einkünfte erzielt, aber keine eingetragene Niederlassung hat), ist eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung zu erstellen. Dafür besteht nach § 60 Abs. 4 EStDV die Verpflichtung, einen amtlich vorgeschriebenen Vordruck (Anlage EÜR) zu verwenden.[1] Diese Verpflichtung beruht auf einer gültigen Rechtsgrundlage.[2] Aus Vereinfachungsgründen braucht die Anlage EÜR nicht abgegeben zu werden, wenn die Betriebseinnahmen je Betrieb unter 17.500 EUR liegen.

Die Anlage EÜR wird als Einkommensteuervordruck hier nicht erläutert.

Das Ergebnis der Einnahme-Überschuss-Rechnung ist nicht in Zeile 11, sondern in Zeile 12 einzutragen. Wird die Anlage EÜR ausgefüllt, ist der Betrag die Differenz zwischen der Zeile 71 der Anlage EÜR und der Zeile 72 der Anlage EÜR.

[1] Zum Vordruck für 2016: BMF, Schreiben v. 29.9.2016, IV C 6 – S 2142/07/10001, BStBl 2016 I S. 1019.

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