Rz. 9a

StSenkG v. 23.10.2000[1]: Anhebung des Grenzbetrags auf 14.040 DM in Abs. 4 S. 2.

StEuglG v. 19.12.2000[2]: Umrechnung der DM-Beträge in EUR-Beträge.

2. FamFG v. 16.8.2001[3]: Neben einer weiteren Erhöhung des Kindergelds und einer leichten Anhebung des Kinderfreibetrags für das sächliche Existenzminimum wurde ein einheitlicher Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung eingeführt (Abs. 6 S. 1). Der bes. Freibetrag für behinderte Kinder (Abs. 6 S. 2 a. F.) wurde gestrichen. Der Haushaltsfreibetrag wurde bis 2004 jährlich abgeschmolzen. Die Anrechnung eigener Einkünfte und Bezüge des Kindes wurde modifiziert (Abs. 4 S. 2ff.). Durch die Neufassung des Abs. 4 S. 1 Nr. 2b wurden auch Zwangspausen zwischen einem Ausbildungsabschnitt und Pflichtdienstzeiten oder Zeiten der Ableistung eines freiwilligen Dienstes als unschädliche Übergangszeiten anerkannt.

5. StBAG-ÄndG v. 23.7.2002[4]: Durch die Streichung des Abs. 7 S. 6 wurde der "sozialverträglich abgeschmolzene" Haushaltsfreibetrag über die Altfälle hinaus auch denjenigen gewährt, bei denen die Anspruchsvoraussetzungen erst ab 2002 eingetreten sind.

FlutopferSolG v. 19.2.2002[5]: Letztmalige Anwendung des Abs. 7 für 2004; Absenkung in 2004 auf 1.188 EUR.

2. Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt v. 23.12.2002[6]: Ersetzung des Begriffs "arbeitslos" i. S. d. SGB III durch "Arbeitsuchender ohne Beschäftigungsverhältnis".

StÄndG 2003 v. 15.12.2003[7]: Geänderte Definition des Begriffs des Pflegekinds in Abs. 1 Nr. 2 (Rz. 19).

3. Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt v. 23.12.2003[8]: Änderung der Behördenbezeichnung von Arbeitsamt in Agentur für Arbeit in Abs. 4 S. 1 Nr. 1.

HBeglG 2004 v. 29.12.2003[9]: Aufhebung des Haushaltsfreibetrags durch Streichung des Abs. 7; Anhebung des Jahresgrenzbetrags auf 7.680 EUR in Abs. 4 S. 2.

StÄndG 2007 v. 19.7.2006[10]: Absenkung der Altersgrenze für Kindergeld und Kinderfreibetrag vom vollendeten 27. auf das vollendete 25. Lebensjahr (Abs. 4 Nr. 2, 3) mit Übergangsregelung; Verweisung in Abs. 5 S. 3 auf Abs. 4 S. 2 bis 10.

JStG 2007 v. 13.12.2006[11]: Aufhebung von Abs. 5 S. 4 (betraf ein dem Grundwehrdienst oder Zivildienst entsprechender Dienst im Beitrittsgebiet).

UntStReformG 2008 v. 14.8.2007[12]: Streichung des Verweises in Abs. 4 S. 4 auf § 20 Abs. 4 EStG a. F.

JugendfreiwilligendiensteG (JFDG) v. 16.5.2008[13]: Anpassung des Abs. 4 S. 1 Buchst. d an das Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten mit Wirkung ab 1.6.2008.

Familienleistungsgesetz (FamLeistG) v. 22.12.2008[14]: Anhebung des Kinderfreibetrags von 1.824 EUR auf 1.932 EUR und in § 66 Abs. 1 EStG entsprechend des Kindergelds für das erste und zweite Kind von 154 EUR auf 164 EUR, für das dritte Kind auf 170 EUR und ab dem vierten Kind von 179 EUR auf 195 EUR; Geltung ab 1.1.2009.

BürgerEntlG[15] v. 16.7.2009: Erweiterung des anerkannten Freiwilligendienstes und Anhebung der Einkunftsgrenze auf 8.004 EUR.

WachstumsBeschlG[16] v. 22.12.2009: Erhöhung des Kinderfreibetrags auf 2.184 EUR und des Sammelfreibetrags auf 1.320 EUR.

[1] BStBl I 2000, 1428.
[2] BStBl I 2000, 3.
[3] BStBl 2001, 533.
[4] BStBl I 2002, 2715.
[5] BStBl I 2002, 865.
[6] BStBl I 2003, 3.
[7] BStBl I 2003, 710.
[8] BGBl I 2003, 2848.
[9] BStBl I 2004, 120.
[10] BStBl I 2006, 432.
[11] BStBl I 2007, 28.
[12] BStBl I 2007, 630.
[13] BGBl I 2008, 842.
[14] BGBl I 2008, 2955.
[15] BGBl I 2009, 1969.
[16] BGBl I 2009, 3950.

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