Rz. 13

Entgegen § 222 AO, der die Entscheidung über einen Stundungsantrag des Stpfl. in das Ermessen der FinBeh. stellt, begründete § 28 ErbStG a. F. einen Anspruch auf Stundung, sofern die Stundungsvoraussetzungen in sachlicher und persönlicher Hinsicht vorlagen[1]. Ein entsprechender Antrag war nicht fristgebunden, er sollte jedoch bereits vor Fälligkeit beim zuständigen FA gestellt werden, um evtl. Säumniszuschläge zu vermeiden. Gegen die vollständige oder teilweise Ablehnung eines Stundungsantrags i. S. d. § 28 ErbStG a. F. konnte Einspruch eingelegt werden.

[1] R E 28 Abs. 1 S. 1 ErbStR 2011.

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