Überblick

Land- und Forstwirte, Gewerbetreibende und selbstständig Tätige, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln und Betriebseinnahmen von mehr als 17.499 EUR erzielen, müssen ihre laufende Buchhaltung so aufbauen, dass die Daten in den Vordruck "Einnahmenüberschussrechnung – Anlage EÜR"[1] passen. Dies erfordert vertiefte Kenntnisse der steuerlichen Vorschriften und Zusatzberechnungen.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den für den Veranlagungszeitraum 2016 geltenden Vordruck, der gegenüber dem Vorjahresformular nur geringfügig geändert worden ist. Der Vordruck ist in Papierform zwar nur noch zu verwenden, wenn die Einnahmen-Überschussrechnung nicht nach § 60 Abs. 4 EStDV elektronisch an das Finanzamt übermittelt wird. Unabhängig davon sind diese Ausführungen jedoch auch bei der Aufbereitung der Daten für die elektronische Übermittlung hilfreich.

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Die Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschussrechnung ist in § 4 Abs. 3 EStG geregelt. Die Verpflichtung zur Verwendung des amtlichen Vordrucks ergibt sich aus § 60 Abs. 4 Satz 2 EStDV für den Fall, dass die Einnahmen-Überschussrechnung nicht elektronisch an das Finanzamt übermittelt wird. Die elektronische Übermittlung schreibt § 60 Abs. 4 Satz 1 EStDV vor.

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