Inhaberschuldverschreibungen, die sich nicht auf eine Geldzahlung richten, sondern eine Sachleistung – etwa in Form des an der Börse handelbaren Xetra-Goldes – verkörpern, stellen keine Kapitalforderungen i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG dar. Eine Kapitalforderung i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG ist jedoch nicht dadurch ausgeschlossen, dass ein Anleger im Fall der Veräußerung seiner Fondsbeteiligung verlangen kann, seinen Beteiligungswert nicht in Geld, sondern in Form einer Sachauszahlung durch Lieferung einer bestimmten Goldmenge zu vereinnahmen.

FG Berlin-Bdb. v. 15.3.2018 – 13 K 13030/17, EFG 2018, 1550; Rev. eingelegt, Az. des BFH: VIII R 15/18

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