Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / f) Einlagekonto: § 129 AO

Das steuerliche Einlagekonto ist nicht mit der handelsrechtlichen Kapitalrücklage gleichzusetzen. Eine offenbare Unrichtigkeit i.S.d. § 129 AO setzt also voraus, dass sich aus dem Akteninhalt sowohl die Erhöhung der Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 HGB als auch der tatsächliche Mittelzufluss bei der Gesellschaft zweifelsfrei ergibt.

Allein aus der Buchung auf dem Unterkonto 2928 "Kapitalrücklage durch Zuzahlungen in EK" ergibt sich noch nicht zweifelsfrei für das FA, dass eine entsprechende Einlage auch tatsächlich noch im Streitjahr geleistet wurde (entgegen FG Berlin-Bdb. v. 13.10.2016 – 10 K 10320/15, GmbH-StB 2017, 123 = EFG 2017, 1252).

Thür. FG v. 18.10.2017 – 3 K 127/17, rkr.

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