Erhalten Anleger Entschädigungszahlungen für Verluste, die auf Grund von Beratungsfehlern im Zusammenhang mit einer Kapitalanlage geleistet werden, sind diese Zahlungen besondere Entgelte und Vorteile i.S.d. § 20 Abs. 3 i.V.m. Abs. 1 oder 2 EStG, wenn ein unmittelbarer Zusammenhang zu einer konkreten einzelnen Transaktion besteht, bei der ein konkreter Verlust entstanden ist oder ein steuerpflichtiger Gewinn vermindert wird. Dies gilt auch dann, wenn die Zahlung ohne eine rechtliche Verpflichtung erfolgt und i.Ü. auch bei Entschädigungszahlungen für künftig zu erwartende Schäden. Neu aufgenommen wurde die Anwendung der Teilfreistellungssätze gem. § 20 InvStG, für den Fall, dass die Entschädigungszahlungen in Zusammenhang mit Aktien‐, Misch- oder Immobilienfonds erfolgen.

 

Beraterhinweis

Es wird nicht beanstandet, wenn die Änderung der Rz. 83 für die Kapitalertragsteuererhebung erstmals für Kapitalerträge angewendet wird, die nach dem 31.12.2018 zufließen.

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