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Beschlagnahmte Konto-Unterlagen hängen mit Verfahren wegen Steuerhinterziehung zusammen

In Containern gefundene Konto-Unterlagen beschäftigen die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die vom Zoll im Hamburger Hafen beschlagnahmten Konto-Unterlagen haben einen Bezug zu Düsseldorfer Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Dies hat NRW-Finanzminister Walter-Borjans indirekt bestätigt.

„Ich greife nicht in ein laufendes Verfahren ein“, sagte Walter-Borjans dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Wenn aber ein eidgenössischer Container voll mit Finanzunterlagen von der Karibik in die Schweiz verfrachtet wird, der Fall aber bei der Düsseldorfer Steuerfahndung und der hiesigen Staatsanwaltschaft landet, hat das seinen Grund.“

„Wenn man dann noch weiß, dass vor zwei Jahren eine Steuer-CD von Coutts und seinen Kunden in die Hände der hiesigen Steuerfahndung geraten ist, kann man sicher auch Querbezüge vermuten“, so der Minister. Der Zoll hatte nach Medienberichten Ende Mai im Hamburger Hafen zwei Container mit Unterlagen über sog. Offshore-Konten beschlagnahmt. Zumindest ein Teil der Fracht kam demnach aus der Niederlassung der Privatbank Coutts International auf den Cayman Islands in der Karibik und sollte von Hamburg in die Schweiz transportiert werden.

Schlagworte zum Thema:  Steuerhinterziehung

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