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Steinbrück verteidigt höheren Spitzensteuersatz

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück
Bild: SPD Deutschland

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat Vorwürfe zurückgewiesen, er wolle massive Steuererhöhungen.

"Der gut verdienende Facharbeiter wird entgegen mancher Propaganda von unserer Steuerpolitik nicht betroffen. Auch Oma ihr klein Häuschen ist nicht betroffen", sagte Steinbrück am Sonntag beim Parteitag in Augsburg. Die SPD will einen Spitzensteuersatz von 49 Prozent ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro.

Es sei infam, der SPD eine Umverteilung nach unten vorzuhalten. "Es gibt seit Jahren eine Umverteilung von unten nach oben". In den letzten 20 Jahren habe sich das Netto-Gesamtvermögen der privaten Haushalte in Deutschland von unter fünf auf rund zehn Billionen Euro mehr als verdoppelt.

Schlagworte zum Thema:  Einkommensteuer, Spitzensteuersatz

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