30.07.2012 | Steuerhinterziehung

Neues Abkommen über Austausch von Kontendaten mit USA

Die USA und 5 EU-Staaten wollen Kontendaten austauschen
Bild: Haufe Online Redaktion

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und die USA wollen die Zusammenarbeit gegen Steuerhinterzieher ausbauen. Die fünf EU-Staaten und die USA erarbeiteten dafür ein Musterabkommen, wie das Bundesfinanzministerium am 26.7.2012 in Berlin mitteilte.

Es schaffe einen Rahmen für die Meldung von Kontodaten durch die Finanzinstitute an ihre jeweiligen Steuerbehörden und den anschließenden Austausch dieser Daten auf der Grundlage bestehender Doppelbesteuerungs- oder Steuerinformationsabkommen.

Die fünf EU-Staaten verpflichteten sich jeweils, von ihren Banken die Informationen über für US-Kunden geführte Konten zu erheben und den amerikanischen Behörden zur Verfügung zu stellen. Die USA verpflichten sich im Gegenzug, dem jeweiligen Vertragspartner Informationen über Zins- und Dividenden-Einkünfte in den Vereinigten Staaten zur Verfügung zu stellen, erläuterte das Finanzministerium. Die Staaten hoffen, dass weitere diesem Beispiel folgen.

Schlagworte zum Thema:  Doppelbesteuerungsabkommen, Steuerhinterziehung, Internationales Steuerrecht

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