Einer der Schwerpunkte illegaler Beschäftigung liegt im Baugewerbe. Bild: Haufe Online Redaktion

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den 13. Bericht über die Auswirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung beschlossen.

Das BMF weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass nach dem Bericht dass nahezu alle, insbesondere lohnintensive Wirtschaftszweige von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung betroffen sind. Die Schwerpunkte liegen dabei unter anderem in den im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und im Vierten Sozialgesetzbuch genannten Branchen, wie beispielsweise das Bau-, das Gaststätten- und Beherbergungs-, das Personenbeförderungs-, das Speditions-, Transport- und Logistik-, das Gebäudereinigungsgewerbe sowie die Fleischwirtschaft. 

Jahr

2013

2014

2015

2016

Abgeschlossene Ermittlungsverfahren der FKS wegen Straftaten

94.962100.763104.778107.080

Summe der Geldstrafen aus Urteilen und Strafbefehlen sowie der festgesetzten Geldbußen, Verwarnungsgelder und Verfall (Mio. EUR)

70,874,972,282,8

Gesamt-Schadenssumme (Summe der Schadenssummen im Rahmen der straf- und bußgeldrechtlichen Ermittlungen der FKS sowie der Steuerschäden aus Ermittlungsverfahren der Landesfinanzverwaltung, die aufgrund von Prüfungs- und Ermittlungserkenntnissen der FKS veranlasst wurden in Mio. EUR)

799,1

824,5

855,3

875,6

Schlagworte zum Thema:  Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung

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