Bild: MEV-Verlag, Germany

Die Bundesregierung geht davon aus, dass 200.000 Familien mit rund 300.000 Kindern das geplante Baukindergeld in Anspruch nehmen können.

Wie es in einer Antwort der Regierung (19/1276) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/1022) heißt, entstehe damit ein direktes Fördervolumen von rund 400 Mio. EUR pro Jahr und Förderjahrgang. "Unter Berücksichtigung eines unterstellten Förderzeitraums von 10 Jahren wäre damit im Jahr der vollen Wirksamkeit von jährlichen Gesamtausgaben für den Bund von bis zu 4 Mrd. EUR auszugehen", heißt es in der Antwort weiter.

Wie viele zusätzliche Wohnungen?

Auf die Frage, wie viele zusätzliche Wohnungen durch die Zahlung von Baukindergeld entstehen könnten, heißt es in der Antwort, mit dem Baukindergeld könne die Anzahl der Baugenehmigungen von selbstgenutztem Wohneigentum verstetigt und damit eine Trendumkehr bei den Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser ermöglicht werden.

Familien sollen beim Erwerb von Wohneigentum unterstützt werden

Dafür soll für den Ersterwerb von Neubau oder Bestand das Baukindergeld als Zuschuss in Höhe von 1.200 EUR je Kind und pro Jahr eingeführt werde. Gezahlt werden soll es über einen Zeitraum von 10 Jahren. Gewährt werden soll es bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 EUR (+ 15.000 EUR/Kind) zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr.

Schlagworte zum Thema:  Kindergeld, Steueränderungen

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