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ZM ab 2013 nur noch mit Authentifizierung

ZM ab 2013 nur noch mit Authentifizierung
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) weist darauf hin, dass Zusammenfassende Meldungen (ZM) ab dem 1.1.2013 zwingend mit Authentifizierung übermittelt werden müssen. Die Übermittlung über den Formularserver der Bundesfinanzverwaltung wird dann nicht mehr möglich sein.

Im Rahmen des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 (BGBl 2011 I S. 2131) wurde § 6 Abs. 1 der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung geändert. Danach müssen ab dem 1.1.2013 auch Zusammenfassende Meldungen (ZM) mit Authentifizierung übermittelt werden. Ausgenommen sind lediglich Härtefälle i.S.d. § 18a Abs. 5 UStG.

Momentan ist eine Übermittlung über den Formularserver der Bundesfinanzverwaltung, bei der keine Authentifizierung vorgesehen ist, noch möglich. Allerdings werden vom BZSt bereits jetzt keine Zugangsberechtigungen für neue Nutzer mehr erteilt. Die ZM kann alternativ über den bereits bestehenden Zugang des ElsterOnline-Portals und voraussichtlich ab Anfang 2013 auch mit kommerziellen Softwareprogrammen sowie mit ElsterFormular übermittelt werden.

Für ausländische Datenüberträger sowie für die Abgabe von ZM für mehrere Unternehmer steht das BZStOnline-Portal zur Verfügung.

Einzelheiten zu den o.g. Übermittlungswegen findet man auf der Homepage des BZSt

Hinweis: Zum 1.1.2013 wird auch für Lohnsteuer-Anmeldungen, Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Dauerfristverlängerungen (auch Anmeldung der Sondervorauszahlung) die Authentifizierung obligatorisch (Mehr...). Die Finanzverwaltung rät dazu, sich möglichst bald zu registrieren, da zum Jahreswechsel organisatorische oder technische Engpässe nicht auszuschließen sind.

Schlagworte zum Thema:  Umsatzsteuer, Zusammenfassende Meldung

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