04.06.2014 | BMF

Übergangsregelung zur Werbungskostenaufteilung nach § 3 Abs. 3 InvStG

Das BMF gewährt eine verlängerte Übergangsfrist.
Bild: Haufe Online Redaktion

Das BMF gewährt in einem Schreiben an diverse Verbände eine verlängerte Übergangsfrist hinsichtlich der Werbungskostenaufteilung bei Publikums-Investmentfonds.

Dem BMF waren von Seiten einiger Verbände Stellungnahmen eingereicht worden, in denen um eine Übergangsregelung zu der Werbungskostenaufteilung nach § 3 Abs. 3 InvStG i.d.F. des AIFM-StAnpG in Form einer Verwaltungsregelung gebeten wurde.

Nach § 22 Abs. 3 Satz 2 InvStG ist die Neufassung des § 3 Abs. 3 InvStG erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2013 beginnen. Die Verbände wiesen darauf hin, dass die  Neuordnung des Werbungskostenabzugs umfangreiche Programmierarbeiten erforderlich mache und baten um eine Übergangsregelung.

Das BMF hat nach Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder dazu wie folgt
Stellung genommen:

Die Finanzverwaltung wird es bei Publikums-Investmentfonds nicht beanstanden, wenn die Werbungskostenaufteilung nach § 3 Abs. 3 InvStG i.d.F. des AIFM-StAnpG erstmals auf Geschäftsjahre angewendet wird, die nach dem 31.3.2014 beginnen bzw. begonnen haben.

BMF, Schreiben v. 3.6.2014, IV C 1 - S 1980-1/13/10007 :002

Schlagworte zum Thema:  Investmentsteuergesetz, Werbungskosten, AIFM-Steueranpassungsgesetz

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