07.11.2013 | OFD

SEPA bei Einzugsermächtigungen zur Kraftfahrzeugsteuer

Anwendung von SEPA bei der KfZ-Steuer
Bild: Haufe Online Redaktion

Auch die Steuerverwaltung wird bis zum 1.2.2014 ihre Zahlungsverfahren (Überweisungen, Lastschrifteinzugsverfahren) den Regeln des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA) anpassen.

Ab Februar 2014 löst die SEPA-Lastschrift die nationalen Lastschriftverfahren in den Euro-Ländern ab. Ebenso wie bei SEPA-Überweisungen werden für SEPA-Lastschriften grundsätzlich IBAN und BIC anstatt der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl verwendet.
Damit jedoch nicht alle Steuerbürger, die dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung erteilt haben, ein - im Rahmen der SEPA-Basislastschrift erforderliches - Mandat erteilen müssen, gibt es eine sog. Kontinuitätsregelung.
Aus diesem Grund werden alle bestehenden Einzugsermächtigungen zur Kraftfahrzeugsteuer im Zeitraum von Mitte Oktober bis Ende November 2013 maschinell in ein SEPA-Lastschriftmandat umgestellt.
Alle betroffenen Steuerbürger werden mit einem gesonderten - maschinell erstellten - Mitteilungsschreiben über die Umstellung informiert und gebeten, die in diesem Mitteilungsschreiben genannten Daten (IBAN und BIC) zu prüfen. Die jeweilige IBAN und BIC können dabei grundsätzlich dem eigenen Kontoauszug entnommen oder bei der Bank erfragt werden. Sind die mitgeteilten Daten zutreffend, braucht der Steuerbürger nichts weiter zu machen.
Aus technischen Gründen wird in diesen Umstellungsschreiben nicht ausdrücklich auf die Kraftfahrzeugsteuer (Kennzeichnung in der Überschrift, Angabe von Kfz-Kennzeichen) hingewiesen, die Schreiben sind jedoch bundeseinheitlich gleich aufgebaut und betreffen ausdrücklich die Kraftfahrzeugsteuer

OFD Niedersachsen, Pressemitteilung v. 30.10.2013

Schlagworte zum Thema:  Kraftfahrzeugsteuer, SEPA, Einzugsermächtigung

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