Finanzinstitute müssen für 2016 Meldungen an das BZSt über Finanzkonten übermitteln. Bild: Pinkypills

Das BMF weist auf die Veröffentlichung des amtlich vorgeschriebenen Datensatzes und Nichtbeanstandungsregelung bei Meldungen der Finanzinstitute für das Kalenderjahr 2016 in Bezug auf das FATCA-Abkommen hin.

Die Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika haben im Rahmen des sog. FATCA-Abkommen darauf verständigt, durch automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten eine effektive Besteuerung sicherzustellen. Das BMF weist nun auf Folgendes hin: 

Veröffentlichung des amtlich vorgeschriebenen Datensatzes 

Die Übermittlung der erhobenen Daten an das BZSt muss nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz im Wege der Datenfernübertragung erfolgen. Dieser Datensatz  und weitere Informationen zum FATCA-Abkommen sind auf der Homepage des BZSt abzurufen.

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Nichtbeanstandungsregelung bei Meldungen der Finanzinstitute für das Kalenderjahr 2016

Grundsätzlich müssen deutsche Finanzinstitute für das
Kalenderjahr 2016 erhobene Daten bis zum 31.7.2017 dem BZSt im Wege der Datenfernübertragung übermitteln. Es wird nicht beanstandet, wenn aufgrund der Umstellung des Datenschemas auf Version 2.0 solche Meldungen der Finanzinstitute erst bis zum 31.8.2017 erfolgen.

Hinweis: Das BMF-Schreiben vom 17.7.2015 (BStBl 2015 I S 637) wurde aufgehoben.

BMF, Schreiben v. 2.6.2017, IV B 6 - S 1316/11/10052 :124, veröffentlicht am 14.7.2017

Schlagworte zum Thema:  Automatischer Informationsaustausch, Datenaustausch, Datenübertragung, BMF-Schreiben

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