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FATCA-Abkommen mit den USA

Die FATCA-USA-Umsetzungsverordnung regelt die Erhebung der erforderlichen Daten durch die Finanzinstitute
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich darauf verständigt, durch gegenseitigen Informationsaustausch über Finanzkonten (mit US-Bezug bzw. mit Bezug zu Deutschland) eine effektive Besteuerung sicherzustellen (FATCA-Abkommen).

Durch das Abkommen verpflichten sich die beiden Vertragsparteien, die vereinbarten Daten von Finanzinstituten zu erheben und regelmäßig automatisch auszutauschen.

Die FATCA-USA-UmsV (FATCA-USA-Umsetzungsverordnung) regelt die Erhebung der erforderlichen Daten durch die Finanzinstitute und deren Übermittlungsform.
Meldende deutsche Finanzinstitute sind verpflichtet, sich bei der Bundessteuerbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika (Internal Revenue Service, IRS) zu registrieren und die zu erhebenden Daten zu US-amerikanischen meldepflichtigen Konten an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden.

Das BZSt leitet die Meldungen an den IRS weiter.

Die vom IRS erhaltenen Daten leitet das BZSt an die inländischen Landesfinanzverwaltungen weiter.

BZSt v. 16.7.2014

Schlagworte zum Thema:  Internationales Steuerrecht, USA, Bank

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