30.08.2013 | BZSt

Ab 1.9.2013 keine Übermittlung der Zusammenfassenden Meldung mehr über www.formulare-bfinv.de

Elektronische Abgabe der ZM
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Die ZM ist bis zum 25. Tag nach Ablauf jedes Meldezeitraumes dem BZSt, Dienstsitz Saarlouis, auf elektronischem Weg zu übermitteln.

Unternehmer, die steuerfreie innergemeinschaftliche Warenlieferungen und/oder innergemeinschaftliche sonstige Leistungen und/oder Lieferungen i. S. d. § 25b Abs. 2 UStG im Rahmen von innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften ausgeführt haben, sind verpflichtet, eine Zusammenfassende Meldung (ZM) dem BZSt, Dienstsitz Saarlouis, auf elektronischem Weg nach Maßgabe der Steuerdaten-Übermittlungs-Verordnung (StDÜV) zu übermitteln.

Das ElsterOnline-Portal ist grundsätzlich für alle Unternehmer geeignet, die eine ZM übermitteln müssen. Ausnahme bilden lediglich die Unternehmer, die das Massenmeldeverfahren (ELMA5) nutzen müssen. Nur für diese Unternehmer ist das BZStOnline-Portal zwingend erforderlich.

Zur Vermeidung von unbilligen Härten kann Ihr Finanzamt auf Antrag eine Ausnahme von der elektronischen Übermittlung gestatten. Soweit Ihr Finanzamt nach § 18 Abs. 1 Satz 2 UStG auf eine elektronische Übermittlung der Umsatzsteuer-Voranmeldung verzichtet hat, gilt dies auch für die ZM.

Nichtselbstständige juristische Personen i. S. v. § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG (Organgesellschaften) haben abweichend von der umsatzsteuerlichen Behandlung dieser Umsätze als Umsätze des Organträgers eigene ZM abzugeben. Die umsatzsteuerliche Behandlung dieser Umsätze als Umsätze des Organträgers bleibt davon unberührt. Für die Abgabe der ZM benötigt die Organgesellschaft eine eigene USt-IdNr.

Kleinunternehmer i. S. d. § 19 Abs. 1 UStG trifft keine Verpflichtung zur Abgabe der ZM.

Führen pauschalierende Land- und Forstwirte innergemeinschaftliche Warenlieferungen und/oder innergemeinschaftliche sonstige Leistungen und/oder Lieferungen i. S. d. § 25b Abs. 2 UStG im Rahmen von innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften aus, so müssen sie ebenfalls eine ZM abgeben, obwohl diese Umsätze nicht steuerbefreit sind.

BZSt v. 30.8.2013

Schlagworte zum Thema:  Umsatzsteuer, Zusammenfassende Meldung

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