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Nachweise und Bescheinigungsverfahren bei grenzüberschreitenden Güterbeförderungen

Steuerbefreiung: Nachweise und Bescheinigungsverfahren
Bild: Haufe Online Redaktion

Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 wurden in § 14 Abs. 1 und 3 UStG vereinfachende Regelungen zur elektronischen Übermittlung von Rechnungen geschaffen.

Darüber hinaus wurde durch § 17a Abs. 3 Nr. 1 Buchst. b UStDV in der seit dem 1.10.2013 geltenden Fassung und durch Abschn. 6a.4 und 5 UStAE bereits die Übermittlung von Nachweisen für die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nr. 1 Buchst. b, § 6a UStG) auf elektronischem Weg in bestimmten Fällen ermöglicht. Es ist deshalb sachgerecht, wenn der Unternehmer die für die Inanspruchnahme der Steuerbefreiungen nach § 4 Nr. 1 Buchst. a, §§ 6 und 7 UStG sowie nach § 4 Nr. 3 UStG erforderlichen belegmäßigen Nachweise in wesentlichen Anwendungsbereichen auch in elektronischer Form erbringen kann.

Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass wird entsprechend geändert.

Die Regelungen dieses Schreibens sind auf nach dem 31.12.2013 ausgeführte Umsätze anzuwenden. Hat der Unternehmer für nach dem 30.6.2011 und vor dem 1.1.2014 ausgeführte Umsätze die Nachweisführung entsprechend den vorgenannten Grundsätzen vorgenommen, wird dies nicht beanstandet.

BMF, Schreiben v. 6.1.2014, IV D 3 - S 7156/13/10001

Schlagworte zum Thema:  Umsatzsteuer, Steuerbefreiung, Bescheinigung

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