12.07.2013 | BMF

Einzelfragen zur Abgeltungsteuer

Eine amtlich beglaubigte Kopie des Feststellungsbescheids kann u.U. ausreichen
Bild: Haufe Online Redaktion

Mit dem Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts wird die sog. „vorläufige Bescheinigung“ durch das Verfahren zur Feststellung der satzungsmäßigen Voraussetzungen abgelöst.

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt daher Folgendes:

Die Randziffern 295 und 296 des BMF-Schreibens vom 9.10.2012 gelten auch entsprechend, wenn eine amtlich beglaubigte Kopie des Feststellungsbescheids nach § 60a AO des Finanzamts überlassen wird, dessen Erteilung nicht länger als 3 Kalenderjahre zurückliegt. Endet diese 3-Jahresfrist unterjährig, kann eine Abstandnahme vom Steuerabzug nur für das Kalenderjahr erfolgen, in dem die zuvor genannten Voraussetzungen ganzjährig erfüllt waren. Wird ein Feststellungbescheid nach § 60a AO unterjährig erteilt, kann er mit Wirkung ab dem 1.1. des betreffenden Kalenderjahres angewendet werden.

BMF, Schreiben v. 5.7.2013, IV C 4 - S 0179-a/13/10001

Schlagworte zum Thema:  Abgeltungsteuer, Ehrenamt, Bescheinigung

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