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Unfallversicherungsschutz für Minijobber

Arbeitgeber müssen Minijobber gesondert bei der gesetzlichen Unfallversicherung anmelden.

Die Versicherung gegen Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten wird nicht automatisch mit der Anmeldung des Arbeitnehmers bei der Minijob-Zentrale abgeschlossen. Darauf weist die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) hin. Machen private Arbeitgeber das nicht, müssen sie mit Nachzahlungen und Bußgeldern in Höhe von bis zu 2.500 EUR rechnen.

 

Fehlende Anmeldung - kein Nachteil für Arbeitnehmer

Hat der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nicht angemeldet, bedeutet das jedoch keine Nachteile für den Arbeitnehmer. Kommt es zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit zu einem Unfall, genießt er dennoch Versicherungsschutz. Der Arbeitnehmer soll nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn der Arbeitgeber seinen Pflichten nicht nachkommt.

Minijob-Zentrale meldet im Privathaushalt Beschäftigte

Für Minijobber in Privathaushalten wie Haushaltshilfen oder Gärtner gilt jedoch eine Sonderregelung. Hier werde die Meldung zur Unfallversicherung ausnahmsweise durch die Minijob-Zentrale selbst übernommen, so Elke Biesel von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Eine gesonderte Meldung bei der Unfallversicherung sei nicht erforderlich.

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