19.12.2013 | Erlass von Beiträgen und Säumniszuschlägen

Trotz Beitragsschuldenerlass nur 8.000 GKV-Rückkehrer

Eine Unterschrift genügt für die Rückkehr in die GKV oder PKV
Bild: Haufe Online Redaktion

Seit 1.8.2013 können bislang Nichtversicherte in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurückkehren, ohne Beiträge nachzahlen zu müssen. Obwohl der Beitragsschuldenerlass bis 31.12.2013 befristet ist, nutzen wenige das lukrative Angebot. Wird die Regelung verlängert oder ausgebaut?

Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion zeigt: Nur knapp 8.000 Nichtversicherte haben bisher das Beitragsschuldengesetz genutzt und sich wieder bei einer Krankenversicherung angemeldet.


GKV oder PKV - gleichermaßen wenig Rückkehrer

Demnach haben sich bis 30.11.2013 rund 5.000 GKV-Rückkehrer gemeldet, die privaten Krankenversicherer meldeten etwa 2.700 Rückkehrer.

Nach jüngsten Zahlen gab es 2011 rund 137.000 Nichtversicherte. Hierzu zählen vor allem Selbstständige mit kleinen Betrieben oder Existenzgründer. 

Zahl der Nichtversicherten soll weiter reduziert werden

Das Beitragsschuldengesetz ist bis Ende 2013 befristet. Bei rechtzeitiger Rückmeldung werden rückständige Beiträge und Säumniszuschläge erlassen (s. News v. 10.12.2013).

In der Antwort der Bundesregierung heißt es dem Bericht zufolge, nun müsse geprüft werden, ob weitere Maßnahmen erforderlich seien, um die Zahl der Unversicherten zu senken.

Schlagworte zum Thema:  Erlass, Säumniszuschlag, GKV-Rückkehrer, Rückkehrer

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