10.01.2012 | Versicherungen & Beiträge

Schließung der BKK Heilberufe verlief ohne Probleme

Die Versicherten der Ende vergangenen Jahres geschlossenen BKK für Heilberufe sind anscheinend problemlos bei anderen Krankenkassen untergekommen.

Es seien keine Fälle von Versicherten bekanntgeworden, die von anderen gesetzlichen Kassen abgewiesen wurden, sagte der Sprecher der BKK für Heilberufe, Ulrich Rosendahl. Auch ein Sprecher des Bundesversicherungsamts (BVA) bestätigte, dass bislang keine Beschwerden bei der Aufsichtsbehörde eingegangen seien. Bei der Schließung der City BKK hatte es zuvor ein Desaster gegeben, weil Mitglieder massenweise von anderen Krankenkassen abgewimmelt wurden.

Finanzschwierigkeiten führten zur Zwangsschließung

Die BKK für Heilberufe hatte rund 113.000 Versicherte, als das Bundesversicherungsamt Anfang November 2011 bekanntgab, die gesetzliche Krankenkasse zwangsweise zu schließen. Die Kasse, die im Jahr 2003 noch 650.000 Versicherte zählte, war immer tiefer in finanzielle Schwierigkeiten gerutscht.

Der Leiter des BVA, Maximilian Gaßner, hatte den Kassen Strafmaßnahmen angedroht, falls sich die Probleme nach Schließung der City BKK bei der BKK für Heilberufe wiederholen. Offensichtlich hätten sich die anderen Krankenkassen auf die Aufnahme der Versicherten der BKK für Heilberufe gut vorbereitet, hieß es vom BVA.

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