18.11.2011 | Versicherungen & Beiträge

Riester-Sparer verschenken "bares Geld"

Bei der Riester-Rente nehmen weiter viele Sparer ihre Zulagen laut Studie nicht in Anspruch, eine Verbesserung zeichnet sich aber ab.

Das geht aus dem am 17.11.2011 in Frankfurt vorgestellten «Vorsorgeatlas Deutschland» hervor, der vom Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg im Auftrag von Union Investment erstellt worden war.

Über 20 % der Sparer beantragt keine Zulage

Fast 77 % der Riester-Sparer haben demnach für 2008 die staatlichen Zulagen beantragt. Das sei immerhin die höchste Summe seit Einführung der Riester-Rente. Die volle Fördersumme erhielten 61,8 % der Anleger.

Für das noch nicht abgeschlossene Jahr 2009 hätten bislang 61 % der Riester-Sparer einen Zulagenantrag gestellt. Die Zulagen können noch 2 Jahre nach Ende des jeweiligen Beitragsjahres beantragt werden.

Schlechtes Image: Riester-Verträge leiden unter sinkenden Zinsen

Rund 15 Mio. Menschen haben 10 Jahre nach der Einführung einen Riester-Vertrag. Berichte über verschlechterte Rahmenbedingungen für die privaten Sparer, sinkende Garantiezinsen und angebliche Abzocke haben dem Image für die staatlich geförderte Vorsorge geschadet.

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