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Unternehmen sparen: Künstlersozialabgabe sinkt 2017 auf 4,8 Prozent

Künstlersozialabgabe sinkt ab 2017
Bild: Pixabay

Die Künstlersozialabgabe, Umlagebeitrag abgabepflichtiger Auftraggeber an die Künstersozialkasse, wird ab 2017 gesenkt. Grund: Gestiegene Einnahmen durch stärkere Kontrolle der zahlungspflichtigen Unternehmen.

Jetzt ist es amtlich: Unternehmen müssen im kommenden Jahr weniger Abgaben für die Verwertung künstlerischer und publizistischer Werke zahlen. Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung sinkt von aktuell 5,2 auf 4,8 Prozent. Das hatte Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) im Juni bereits angekündigt. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt werde es nun offiziell, teilte der Deutsche Kulturrat am 15.8.2016 mit.

Zahlungen der Unternehmen stärker kontrolliert

Mit der Künstlersozialabgabe werden 30 Prozent der Beiträge zur Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung von freiberuflichen Künstlern gedeckt. Für 20 Prozent des Beitrags kommt der Bund auf. Die Künstler selbst zahlen - ähnlich wie angestellte Arbeitnehmer - 50 Prozent. Seit zwei Jahren werden die Zahlungen der Unternehmen stärker kontrolliert. Die dadurch gestiegenen Einnahmen haben jetzt die Abgabensenkung ermöglicht.

In welchem Fall die Künstlersozialabgabe zu entrichten ist, erfahren Sie hier.

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Schlagworte zum Thema:  Künstlersozialabgabe, Künstlersozialkasse, Künstlersozialversicherung

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