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Abgabesatz zur KSK bleibt stabil

Beitragssatz zur Künstlersozialkasse bleibt stabil.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Bundestag hatte im Juli ein Gesetz zur Rettung der Künstlersozialkasse beschlossen, weil sich viele Unternehmen ihrer Zahlungspflicht entzogen haben. Mit dem Gesetz konnte nun für 2015 ein weiterer Anstieg des Künstlersozialabgabesatzes verhindert werden.

Der Beitragssatz zur Künstlersozialversicherung soll im kommenden Jahr stabil bei 5,2 Prozent bleiben. Wie das Bundesarbeitsministerium am 4.8.2014 mitteilte, konnte durch das kürzlich verabschiedete Gesetz zur Reform des Abgabesystems ein weiterer Anstieg verhindert werden.

Reform der Künstlersozialkasse wird frühestens 2016 spürbar

Über die Sozialkasse sind rund 180 000 selbstständige Künstler in die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einbezogen. Wie normale Arbeitnehmer zahlen sie 50 Prozent der Beiträge, den Rest steuern Bund (20 Prozent) und Unternehmen (30 Prozent) bei. Deren Abgabesatz wird jährlich neu festgelegt.

Bisher hatten sich viele Firmen ihrer Zahlungspflicht entzogen. Weil dadurch ein weiterer Anstieg der Umlage drohte, hatte der Bundestag im Juli schärfere Kontrollen bei der Wirtschaft beschlossen. Nach Angaben des Kulturrats wirkt sich das aber 2015 noch nicht aus. Der Abgabesatz könne im kommenden Jahr nur durch Rücklagen stabil gehalten werden. Die Reform werde frühestens 2016 spürbar.

Schlagworte zum Thema:  Künstlersozialkasse, Künstlersozialversicherung, Künstler

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