23.07.2012 | Krankenversicherung

AOK Rheinland Hamburg schlägt Bundes-AOK vor

AOK Rheinland Hamburg forciert Fusion zu einer Bundes-AOK.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der neue Chef der AOK Rheinland Hamburg, Günter Wältermann, hat eine Fusion aller Ortskrankenkassen zu einer Bundes-AOK vorgeschlagen.

Es sei sinnvoll, "mittelfristig einen großen Wurf zu machen und alle 11 AOKs zu einer AOK für ganz Deutschland zusammenzubringen", sagte Wältermann am 21.7.2012 in seinem ersten Interview nach dem Amtsantritt am 1.7.2012. Diese wäre ein gemeinsames Dach für 24 Mio. Versicherte.

Was bringt eine Bundes-AOK den Versicherten?

Als Vorteil nannte Wältermann die höhere Einkaufsmacht der Kasse: "Ein solcher Zusammenschluss hätte viele Gestaltungsmöglichkeiten gegenüber Pharmaherstellern, Krankenhäusern und Ärzten. Für das gleiche Geld könnten mehr Leistungen eingekauft werden und es würde unseren Kunden bundesweit einen einheitlicheren Service bieten."

Keine "kleine" AOK-Fusion im Norden

Laut Aussage von Wältermann sei es "kein Thema" mit der AOK Nordwest zu fusionieren. "Beide Kassen sind sowohl am Markt als auch finanziell gut aufgestellt und brauchen keine Fusion." Sinnvoller wäre mittelfristig der große Wurf zu einer AOK für ganz Deutschland.

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