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Flexiblere Teilzeit und neue Großelternzeit

Bei der Vorstellung des 8. Familienberichts forderte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eine flexiblere Gestaltung der 3-jährigen Elternzeit und eine "Großelternzeit".

Das Bundeskabinett hat am 14.3.2012 den Familienbericht "Zeit für Familie" beschlossen und dem Deutschen Bundestag vorgelegt. "Familienzeitpolitik ist für die Bundesregierung ein wichtiges Feld unserer Familienpolitik", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder anlässlich der Veröffentlichung des Berichts.

Mehr Flexibilität bei der Elternzeit

Eltern sollen die 3-jährige Elternzeit künftig flexibler gestalten können.

Bisher können maximal 12 Monate der Elternzeit bis zum Ende des 8. Lebensjahres übertragen werden. Diesen Anteil will die Bundesregierung auf 24 Monate erhöhen. So soll Eltern bis zum 14. Lebensjahr des Kindes ermöglicht werden, ihre Arbeitszeit mit Zustimmung des Arbeitgebers zu reduzieren oder zeitweilig auszusteigen.

Großelternzeit soll kommen

Außerdem kündigte Schröder am 14.3.2012 den Ausbau der „Großelternzeit“ an. Alle berufstätigen Großeltern sollen die Möglichkeit bekommen – analog zur Elternzeit – ihre Arbeit zu reduzieren oder auszusetzen, um sich um ihre Enkel zu kümmern. Bislang ist dies nur möglich, wenn das Kind der Großeltern jünger als 21 Jahre und in Ausbildung ist. Auch hier soll der Anspruch voraussichtlich 3 Jahre betragen.

Schon jetzt sei es so, dass in 51 % aller Familien die Großeltern in die Betreuung ihrer Enkelkinder eingebunden sei, betonte Schröder. Dieses wolle die Bundesregierung mit der Großelternzeit für alle nun erleichtern.

Die Pläne der Ministerin sollen noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden.

 

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