25.03.2013 | Beitragssatz Rentenversicherung

Mütterrente brächte Erhöhung des Rentenversicherungsbeitrags

Mütterrente brächte höhere Rentenversicherungsbeiträge
Bild: Thomas Siepmann ⁄

Würden die Pläne der Union zur Mütterrente würden umgesetzt, führt dies nach einem «Spiegel»-Bericht zu steigenden Rentenbeiträgen. Das bedeutet, der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung müsste Anfang 2017 von jetzt 18,9 auf dann 19,3 % des Bruttolohns angehoben werden.

Das gehe aus ersten Berechnungen der Rentenversicherung hervor, schreibt das Nachrichtenmagazin. Nach bisherigen Plänen der Bundesregierung sollte er auch bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode auf diesem Niveau bleiben.

Zwei statt einem Rentenpunkt gutschreiben

Die Unionsparteien hatten sich nach monatelangem Ringen auf Rentenerhöhungen für ältere Mütter verständigt. Bisher erhalten Frauen für ihre Kinder, die vor 1992 geboren wurden, nur einen Rentenpunkt gutgeschrieben. Künftig sollen es 2 Punkte sein. Dem Bericht zufolge würde die Rente, die eine Mutter für die Erziehung eines Kindes erhält, damit um 330 Euro jährlich steigen. Insgesamt verursache der Kompromiss Kosten von rund 6,5 Milliarden Euro pro Jahr, die aus Beitragsmitteln finanziert werden sollen.

Schlagworte zum Thema:  Beitragssatz, Mütterrente, Rentenversicherung

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