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DAK fusioniert wieder - nun mit BKK Axel Springer

DAK und BKK Axel Springer fusionieren zum 1.1.2012. Die Betriebskrankenkasse wird somit Teil der neuen DAK-Gesundheit, teilte die DAK am 3.11.2011 in Hamburg mit. Die BKK Axel Springer ist eine geschlossene Betriebskrankenkasse, bei der nur Mitarbeiter der Axel Springer AG versichert sind. Sie hat knapp 12.000 Versicherte.

Erst im Oktober 2011 hatte die DAK den Zusammenschluss mit der BKK Gesundheit zum Jahresbeginn bekanntgegeben. Ab 1.4.2012 sparen die Kunden der neuen DAK-Gesundheit und somit auch der BKK Axel Springer den Zusatzbeitrag von 8 Euro monatlich, bekräftigte die DAK. Wer einen Dauerauftrag für den Zusatzbeitrag eingerichtet hat, müsse diesen nach der Überweisung für das erste Quartal beenden, teilte die BKK Axel Springer mit.

BVA: Entscheidung über Wegfall der 8 EUR noch unklar

Die zuständige Aufsichtsbehörde, das Bundesversicherungsamt (BVA) in Bonn, stellte jedoch klar, dass die Entscheidung über die Abschaffung des Zusatzbeitrags noch nicht endgültig gefallen sei. "Das ist von uns noch nicht geprüft", sagte BVA-Sprecher Tobias Schmidt. Die Abschaffung müsse in der Satzung geregelt und vom BVA genehmigt werden. DAK-Chef Herbert Rebscher hatte es als sicher bezeichnet, dass der Haushalt der neuen DAK-Gesundheit die Streichung des Zusatzbeitrages zulässt.

DAK-Gesundheit wird drittgrößte Krankenkasse

Die DAK-Gesundheit wird als drittgrößte Kasse 5,1 Millionen Mitglieder und 6,6 Millionen Versicherte haben. Der Haushalt der neuen Kasse werde im Jahr 2012 rund 20 Milliarden Euro betragen. Für die Kunden der Kassen entstehe durch die Fusion kein Aufwand. Laut "Ärzte Zeitung" soll die BKK Axel Springer ihre Markeneigenständigkeit behalten.

Rebscher stärt neues Geschäftsmodell

Rebscher begründete den neuerlichen Zusammenschluss mit einem neuen Geschäftsmodell, das die Stärken einer flächendeckend präsenten Ersatzkasse mit denen der betrieblichen Krankenversicherung verknüpfen solle. Christa Lemke, Vorstand der BKK Axel Springer, betonte: "Wir kombinieren unser Know-how im betrieblichen Gesundheitsmanagement mit der bundesweiten Betreuung der DAK."

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