| Barmer GEK

Konzept für Neuorganisation vorgelegt

Neuorganisation Barmer GEK
Bild: Strabag Real Estate

Die Barmer GEK streicht bis zu 3.500 Stellen. Dies ist bereits seit Februar 2014 bekannt. Jetzt wurde der Verwaltungsrat konkreter.

Die mitgliederstärkste Krankenkasse Barmer GEK will trotz Personalabbaus und Reduzierung von Geschäftsstellen bei der Beratung punkten. Nach einer Sitzung des Verwaltungsrats seien am 27.6.2014 die Mitarbeiter über die neue Organisationsstruktur informiert worden, teilte die Versicherung in Berlin mit.

Reorganistion bis 2018

Ausgebaut werden sollten telefonische Beratung, mobile Beratungsangebote und Service im Internet. Die Reorganisation der Kasse solle schrittweise bis zum Jahr 2018 umgesetzt werden. Zusätzlich zu den Geschäftsstellen gebe es 39 Zentren für Fachthemen wie Krankenhaus, Hilfsmittel, Rehabilitation oder Pflege.

Bis zu 300 Mio. EUR jährlich einsparen

«Es werden mehr Mitarbeiter als vorher in der Kundenberatung arbeiten», sagte der Kassenchef Christoph Straub. Die neue Struktur solle Verwaltungskosten von bis zu 300 Millionen Euro jährlich einsparen, die in Leistungen für die Kunden eingesetzt würden.

Keine Kündigungen

Der Stellenabbau soll ohne Kündigungen ablaufen. Die Kasse hatte sich mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi entsprechend geeinigt.

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