Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sieht trotz der Überschüsse im Gesundheitsfonds keinen Spielraum für eine Senkung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Auf Nachfrage einer Zeitung am 3.2.2012 sagte Bahr: "Diese Möglichkeit sehe ich nicht". Bei ihrem Amtsantritt 2009 habe die schwarz-gelbe Regierung ein Milliardendefizit übernommen.

"Ich bin froh, dass wir jetzt bei einem Gesamtvolumen von 185 Mrd. EUR einen kleinen Puffer von 2 % haben", sagte Bahr. Dieser werde helfen, dass die Beiträge bei einer Konjunkturdelle nicht gleich wieder stiegen. Der Satz liegt derzeit bei 15,5 %.

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