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Rücklage der Bundesagentur für Arbeit soll bis 2016 auf 9,5 Mrd. steigen

Bundesagentur für Arbeit verfügt bis 2016 über Milliarden-Plus
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet dank der guten Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung bis zum Jahr 2016 mit steigenden Milliarden-Überschüssen.

Damit lässt sich in den Jahren 2012 bis 2016 nach ihren Angaben eine Rücklage von insgesamt 9,5 Mrd. EUR aufbauen. Das geht aus Berechnungen der Bundesagentur zur mittelfristigen Finanzentwicklung für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor.

Überschuss wird höher als erwartet ausfallen

Im laufenden Jahr erwartet die BA einen leichten Überschuss von nunmehr rund 1,3 Mrd. EUR. Im Haushaltsplan war noch ein Plus von etwa 0,5 Mrd. EUR unterstellt worden. Die Ausgaben fallen den Angaben zufolge nach Erkenntnissen aus dem 1. Quartal bei einigen Posten niedriger aus. Dies betreffe etwa das konjunkturelle Kurzarbeitergeld, das Arbeitslosengeld I sowie Personalausgaben.

Unterstellt ist für die BA-Mittelfristprognose, dass die Wirtschaft nach einem Plus von 0,7 % in diesem Jahr und 1,6 % 2013 in den Folgejahren um je 1,5 % zulegt. Das Plus bei den Bruttolöhnen bewegt sich zwischen 2,4 und 2,6 %, die Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 2,165 Mio. bis 2016. Angenommen wurde ein unveränderter Beitragssatz von je 3,0 %.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitslosenversicherung, Bundesagentur für Arbeit, Rücklage

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