21.09.2015 | Versorgung der Flüchtlinge

Zusammenarbeit von Bundesagentur und BAMF

Bild: Digital Vision

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wollen angesichts steigender Flüchtlingszahlen enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Bitte hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an beide Behörden gerichtet.

Die Regierung will so die Verwaltungsabläufe von der Registrierung der schutzsuchenden Menschen über das Asylverfahren bis hin zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt beschleunigen und besser miteinander verzahnen.

BA und BAMV: Gemeinsame Arbeit zur Versorgung der Flüchtlinge

Ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit sagte dazu

«Die Bundesagentur und das Bundesamt arbeiten schon jetzt bei der Integration von Flüchtlingen eng zusammen. Das soll jetzt weiter intensiviert und der jetzigen Situation angepasst werden».

Er bestätigte damit Teile eines Berichts der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ/18.9.2015).
Nach einer Informationen der Deutschen Presse Agentur sind der von BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise geleitete Stab aus Mitarbeitern seiner Agentur und des BAMF bereits zu einer Arbeitssitzung zusammengekommen. Weise komme dabei eine informelle Rolle zu und nicht die eines offiziellen Flüchtlingsmanagers oder -koordinators. Weise habe mit seiner pragmatischen Arbeit in der BA gezeigt, dass er für eine solche Funktion geeignet sei. Mit der Nachfolge des zurückgetretenen BAMF-Präsidenten Manfred Schmidt habe die Personalie nichts zu tun.

BA Mitarbeiter sollen ins Bundesamt für Migration wechseln

Der «FAZ» zufolge ist auch im Gespräch, dass bis zu 3.000 Mitarbeiter der Bundesagentur zur Unterstützung ins Bundesamt für Migration wechseln. Die Belegschaft des Bundesamtes würde sich damit auf einen Schlag verdoppeln. Beide Behörden haben ihre Zentrale in Nürnberg.

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Schlagworte zum Thema:  Asyl, Bundesagentur für Arbeit

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