20.02.2013 | Wohngeld

Ausgaben für Wohngeld sinken

Weniger Menschen erhalten eine Förderung durch Wohngeld.
Bild: freepiks

Deutlich weniger Menschen beziehen Wohngeld: Nur 1,9 % der privaten Haushalte ist auf die staatliche Hilfe angewiesen.

Am Jahresende 2011 wurden rund 770.000 einkommensschwache Haushalte (1,9 %) aller privaten Haushalte unterstützt; noch ein Jahr zuvor waren es 852.000 gewesen.

Wohngeld wird je zur Hälfte vom Bund und den Ländern getragen. Es beträgt durchschnittlich 114 EUR pro Monat.

Ursache des Rückgangs

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes könnte der Rückgang durch die Streichung des Heizkostenzuschlags bedingt sein. Diese Kosten waren bis Ende 2010 noch bei der Förderung berücksichtigt worden, entsprechend seien mehr Haushalte berechtigt gewesen, sagte eine Sprecherin am 19.2.2013 in Wiesbaden.

Erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West

Laut Statistik wird der Zuschuss - vor allem als Mietzuschuss - in Ostdeutschland fast doppelt so häufig in Anspruch genommen wie in Westdeutschland und Berlin. Am häufigsten wird Wohngeld nach Mecklenburg-Vorpommern überwiesen (4 % der privaten Haushalte), am wenigsten Zuschüsse gehen nach Bayern (1,2 %).

Singlehaushalte am häufigsten betroffen

In den meisten unterstützten Wohnungen ist lediglich ein Mieter oder Eigentümer angemeldet (56 %), 13 % der 2-Personenhaushalte und 8 8 % der 3-Personenhaushalte erhalten ebenfalls Geld.

Schlagworte zum Thema:  Wohngeld, Mietzuschuss

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