07.01.2013 | Psychologie

Arbeitsstress nicht in die Freizeit übertragen

Stress im Beruf nicht in die Freizeit übertragen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Richtige Freizeitplanung will gelernt sein. Wer beruflich stark unter Strom steht, sollte Zeiten einplanen um abzuschalten. Häufig neigen Gestresste dazu, eher auch in der Freizeit durch zu powern.

Wer unter der Woche hart arbeitet, sollte sich am Wochenende nicht zu viel vornehmen. Denn gerade vielbeschäftigte oder beruflich stark engagierte Menschen machten häufig den Fehler, den straffen Arbeitsrhythmus auch auf die Freizeit zu übertragen, sagt der Kölner Diplom-Psychologe Markus Brand.

So wird eher die Anmeldung für einen Marathon ausgefüllt, statt es zunächst bei Waldläufen zu belassen. Vielen gebe der erfolgreich gemeisterte Marathon zwar einen Kick, der Körper braucht aber auch Regenerationszeit.

Abwechslung vom Berufsalltag

In der Freizeit etwas zu machen, was nichts mit dem Beruf zu tun hat, rät Brand. Das bringt Abstand von der Arbeit. Es sei auch gut, Zeit mit der Familie zu verbringen, Sport oder Gartenarbeit zu machen - oder mit dem Hund Gassi zu gehen.

Alte Hobbys wieder aufnehmen

Wer nicht weiß, was ihm Spaß machen könnte: Ein Blick in die eigene Vergangenheit kann Aufschluss geben. «Was habe ich als Kind gern gemacht?» So kann man z. B. alte Hobbys wieder aufleben lassen. «Wer wegen eines kaputten Knies nicht mehr Fußball spielen darf, kann zum Beispiel eine Jugendmannschaft trainieren», erklärt Brand.

Schlagworte zum Thema:  Stress, Freizeit

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