| Kinderbetreuung

In Problemfällen Kita-Platz einklagen

Berufstätige Eltern sind oft auf einen Kita-Platz angewiesen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Ab 1.8.2013 besteht für Eltern von Kleinkindern ein Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Trotz vieler neuer Betreuungsplätze kann es aber regional noch zu Engpässen kommen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) rät Eltern zur Klage, wenn sie keinen Kita-Platz bekommen.

Es sei ganz bewusst ein Klagerecht ins Gesetz geschrieben worden, damit die Eltern zu ihrem Recht kommen könnten, sagte Schröder am 29.7.2013 beim Besuch einer Kita.

Kita-Platz einklagen

Wenn es knirsche, könne die Bundesfamilienministerin den Eltern nur raten, gegebenenfalls von Ihrem Klagerecht Gebrauch zu machen. Diese sei ein scharfes Schwert. "Der Rechtsanspruch macht ordentlich Druck auf die Kommunen", betonte Schröder.

Kita-Plätze reichen nahezu aus

Qualitativ hochwertige Kitas mit guten und flexiblen Öffnungszeiten seien für arbeitende Eltern existenziell, sagte die CDU-Politikerin. "In Deutschland stehen nahezu ausreichend Kita-Plätze zur Verfügung. Da wurde ein beachtlicher Schlussspurt der Länder und vor allen Dingen der Kommunen hingelegt" (siehe unsere News vom 11.7.2013). Dies sei ein gewaltiger Kraftakt gewesen. Der Bund habe insgesamt 5,4 Milliarden EUR zur Verfügung gestellt.

Lesen Sie hier alle Fragen und Antworten zur Kinderbetreuung ab 1.8.2013.

Schlagworte zum Thema:  Kinderbetreuung, Kita-Platz

Aktuell

Meistgelesen