19.04.2013 | Familienpflegezeit

Bundesbeamten haben nun Anspruch auf Familienpflegezeit

Bundesbeamten jetzt auch mit Anspruch auf Familienpflegezeit
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Familienpflegezeit kann nun auch von Bundesbeamten in Anspruch genommen werden. Der Bundestag verabschiedete am 18.4.2013 ein entsprechendes Gesetz.

Dies bedeutet, dass die entsprechenden Regelungen für die Privatwirtschaft nun auch auf den öffentlichen Dienst übertragen werden.

Nach Familienpflegezeit Vorschuss wieder ausgleichen

Beschäftigte können danach ihre Arbeitszeit für maximal 2 Jahre um bis zu 50 % reduzieren und erhalten einen verminderten Lohn, mindestens jedoch 75 % der bisherigen Bezüge. Im Gegenzug müssen sie nach der Pflegezeit solange für den reduzierten Lohn weiterarbeiten, bis der Vorschuss wieder ausgeglichen ist.

Bisher nur geringes Interesse

Anfang 2012 war die Familienpflegezeit eingeführt worden, um Beruf und Pflege besser vereinbaren zu können. Bei den Arbeitnehmern stieß die Regelung bislang aber nur auf minimales Interesse.

Anspruch auf verlängerte Dienstzeit, um Gehaltskonto auszugleichen

Den Bundesbeamten wird darüber hinaus die Möglichkeit eingeräumt, Gehaltseinbußen in Folge familienbedingter Teilzeit oder Beurlaubung auszugleichen. Sie haben künftig Anspruch auf Verlängerung ihrer Dienstzeit, um ein eventuelles Minus auf dem Gehaltskonto zu kompensieren.

Schlagworte zum Thema:  Beamte, Familienpflegezeit

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