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Arbeitsmarkt wird sich laut Arbeitsagenturen etwas schlechter entwickeln

Wenige Menschen waren diesen Winter arbeitslos.
Bild: Bundesagentur für Arbeit / www.arbeitsagentur.de

Der Arbeitsmarkt wird sich etwas weniger positiv entwickeln als bisher angenommen. Aufgrund des milden Wetters der vergangenen Monate wird die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit weniger stark zurückgehen als zuletzt. Daher könnte die Frühjahrsbelebung etwas schwächer ausfallen.

Die Erwartungen der örtlichen Arbeitsagenturen an den deutschen Jobmarkt haben sich erstmals seit einem halben Jahr wieder etwas eingetrübt. «Die Arbeitsagenturen sind bei ihren Erwartungen für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit etwas zurückhaltender geworden», sagte Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am 26.3.2015 in Nürnberg.

Rückgang saisonbereinigter Arbeitslosigkeit

Die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit werde wohl weniger deutlich zurückgehen als zuletzt. Eine Rolle habe dabei das milde Wetter der vergangenen Monate gespielt: Dadurch seien im Winter vergleichsweise wenig Menschen arbeitslos gewesen. Deshalb könne aber auch die Frühjahrsbelebung etwas schwächer ausfallen.

Dementsprechend fiel das IAB-Arbeitsmarktbarometer im März erstmals seit sechs Monaten. Der monatlich ermittelte Frühindikator für die weitere Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sank gegenüber dem Vormonat um einen Punkt und liegt nun bei 100,8 Punkten. Da das Niveau des Indikators aber noch immer recht hoch sei, deute es immer noch auf eine leicht sinkende saisonbereinigte Arbeitslosigkeit in den nächsten drei Monaten hin. Das IAB befragt jeden Monat alle Arbeitsagenturen in Deutschland, wie sich nach deren Einschätzung im kommenden Vierteljahr die Lage auf dem Jobmarkt in der jeweiligen Region entwickeln wird.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt, Arbeitsagentur

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