18.06.2012 | Arbeitslosengeld

Arbeitslose müssen Urlaub genehmigen lassen

Arbeitslose müssen Urlaub vorab mit Arbeitsvermittler absprechen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Auch Arbeitslose können Urlaub machen. Anders als beschäftigte Arbeitnehmer haben sie jedoch keinen Rechtsanspruch darauf.

Die Agentur für Arbeit Elmshorn rät deshalb allen Arbeitslosen, einen geplanten Urlaub frühzeitig mit ihren Arbeitsvermittlern abzusprechen. Denn wer ohne Genehmigung der Agentur in Urlaub fährt, habe für diesen Zeitraum keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die Arbeitsvermittlung prüfe dann, ob eine Vermittlung in Arbeit oder eine Schulung dadurch beeinträchtigt werde.

Bezüge werden fortgezahlt

Bei einer Abwesenheit bis zu 3 Wochen werde die Geldleistung weitergezahlt, dauert der Urlaub zwischen 3 und 6 Wochen, wird für die ersten 3 Wochen gezahlt. Bei Reisen über 6 Wochen, entfalle der Anspruch.

Andere Regelung gilt bei ALG II

Für Bezieher von Arbeitslosengeld II (Hartz IV-Empfänger) gelten laut Agentur für Arbeit besondere Regelungen. Alle Urlaubsfragen müssten in einer individuellen Eingliederungsvereinbarung festgelegt werden. Betroffene sollten sich deshalb frühzeitig mit dem zuständigen Jobcenter in Verbindung setzen.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Hartz IV

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