| Krankenhausreform

Ablehnung der Klinikreform durch Krankenhausgesellschaft

Verursachen Krankenhäuser zu hohe Kosten?
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Deutschen Krankenhausgesellschaft sieht als Kostentreiber im Gesundheitswesen die Arzneimittelausgaben sowie die Zahlungen für das Krankengeld. Verantwortlich seien nicht die Krankenhäuser. Die Pläne der Klinikreform von Bund und Ländern lehnt sie deshalb ab.

Die Pläne für eine Krankenhausreform zielen auf eine Reduzierung der Kosten, aber auch eine bessere Qualität ab. Nach den im Dezember 2014 veröffentlichten Eckpunkten sollen sich Kliniken mehr spezialisieren und solche, die durch anhaltend schlechte Operationen und Patientenversorgung auffallen, weniger Geld bekommen. Bei der Planung sind Umwidmungen einzelner Stationen bis hin zur Schließung einiger der heute noch knapp 2000 Kliniken möglich.

Krankenhäuser weisen Vorwurf zu unnötigen Operationen zurück

Der Präsident der Vereinigung, Thomas Reumann, wies Vorwürfe zurück, wonach etliche Krankenhäuser unnötige Operationen aus rein finanziellen Gründen durchführten. Darauf gebe es «keinen Hinweis». Vielmehr seien Krankheits- und Sterbehäufigkeit und damit vor allem die demografische Entwicklung ausschlaggebend für die Menge der Behandlungen. In der Krankenhausgesellschaft haben sich diverse Verbände von Klinikträgern versammelt.

Schlagworte zum Thema:  Krankenhaus, Gesundheitswesen, Operation

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