Im Verlauf des Jahres 2018 (2017) wurden insgesamt 904.000 (953.000) Sanktionen gegenüber erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ohne Sozialgeldempfänger) ausgesprochen. Die meisten Sanktionen entfielen auf Meldeversäumnisse (rd. 77 %; s. auch zum Folgenden: Bundesagentur für Arbeit, Sanktionen [Zeitreihe Monats- und Jahreszahlen ab 2007], Stand April 2019).

Bei den genannten Zahlen sind auch mehrere gegenüber einer Person im maßgeblichen Zeitraum ausgesprochene Sanktionen berücksichtigt. Im Vergleich zum Vorjahr sank somit die Zahl der Sanktionen um 49.000. Die bisher höchste Anzahl an Sanktionen wurde mit 1,02 Mio. im Jahr 2012 festgestellt.

Die Sanktionsquote drückt den Anteil der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in einem Berichtsmonat mit mindestens einer Sanktion an allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus. Im Dezember 2018 lag die Sanktionsquote bei 3,2 %. Die Quote ist monatlich verfügbar und erlaubt die Beobachtung von unterjährigen Entwicklungen.

Die jährliche Sanktionsverlaufsquote drückt dagegen den Anteil der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus, die in mindestens einem Berichtsmonat des Jahres SGB II-Leistungen bezogen haben und innerhalb dieses Jahres mindestens eine Sanktion hatten. Im Jahr 2018 waren das 8,5 % der Personen, die in mindestens einem Monat Leistungen erhalten haben.

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