(1) Insolvenzgeld wird in Höhe des Nettoarbeitsentgelts gezahlt, das sich ergibt, wenn das auf die monatliche Beitragsbemessungsgrenze (§ 341 Absatz 4)[1] begrenzte Bruttoarbeitsentgelt um die gesetzlichen Abzüge vermindert wird.

 

(2) Ist die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer

 

1.

im Inland einkommensteuerpflichtig, ohne dass Steuern durch Abzug vom Arbeitsentgelt erhoben werden, oder

 

2.

im Inland nicht einkommensteuerpflichtig und unterliegt das Insolvenzgeld nach den für sie oder ihn maßgebenden Vorschriften nicht der Steuer,

sind vom Arbeitsentgelt die Steuern abzuziehen, die bei einer Einkommensteuerpflicht im Inland durch Abzug vom Arbeitsentgelt erhoben würden.

[1] Ab 1.1.2024: 7.550 EUR (West) bzw. 7.450 EUR (Ost)

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