Schutzauftrag / 1.1 Gewichtige Anhaltspunkte

Der Jugendhilfeträger muss erst handeln, wenn gewichtige Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass das Kindeswohl gefährdet sein könnte. Dies ist der Fall, wenn das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes mit hoher Wahrscheinlichkeit erheblich beschädigt wird. Das kann z. B. der Fall sein bei

  • körperlicher oder seelischer Misshandlung,
  • sexuellem Missbrauch,
  • Vernachlässigung,
  • Drogenabhängigkeit oder schwerer Straffälligkeit der Eltern.

Der dem Kind drohende Schaden muss konkret benannt werden. Es reicht nicht, nur das Verhalten der Eltern zu bewerten, denn diese müssen ihre Erziehungsfähigkeit nicht positiv unter Beweis stellen.

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