Pflegeunterstützungsgeld / 3 Höhe

Das Pflegeunterstützungsgeld beträgt brutto

  • 90 % des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts bzw.
  • 100 % des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts, wenn in den letzten 12 Kalendermonaten vor der Freistellung eine beitragspflichtige Einmalzahlung gezahlt wurde,
  • höchstens jedoch das Höchstkrankengeld von 105,88 EUR (2019).

Die 100 % des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts werden unabhängig von der Höhe der Einmalzahlung gezahlt.

 

Praxis-Beispiel

Anspruch und Höhe des Pflegeunterstützungsgeldes

Eine Beschäftigte nimmt zur Organisation der Pflege ihres Schwiegervaters vom 11.2. bis 20.2. (= 10 Tage) die "kurze" Pflegezeit in Anspruch. Sie hat für diese Zeit einen Nettoverdienstausfall in Höhe von 430 EUR. Außerdem wurden im letzten Kalenderjahr vom Arbeitgeber Einmalzahlungen als Weihnachts- und Urlaubsgeld gezahlt.

Das Brutto-Pflegeunterstützungsgeld beträgt kalendertäglich 43 EUR (430 EUR : 10 Tage).

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