Immer wieder heißt es, dass Fett mit Abstand die meisten Kalorien liefert und deshalb reduziert werden soll. Diese Aussage muss tiefer betrachtet werden. Korrekt ist, dass Fett pro Gramm 9,3 Kalorien liefert (im Vergleich zu Kohlenhydraten und Proteinen mit jeweils 4,1 kcal/g). Schließlich folgern viele Personen, dass man die Menge an Fett reduzieren muss, um weniger Kalorien zuzuführen. Dies ist jedoch nicht DIE Lösung.

Richtig kombiniert mit wasserreichen Lebensmitteln wird ein Gericht, welches durch einen hohen Anteil an Fett eine hohe Energiedichte hat, schnell entschärft. Dabei ist es interessant zu wissen, dass bestimmte Fettsäuren sogar Sättigungspotenzial haben (z. B. MCT-Fette aus Kokosfett). Kombiniert man also ein fettreiches Gericht oder Lebensmittel, wie Butter, Öl, Nüsse etc., mit Gemüse, Salat, magerem Fleisch oder gegarten Hülsenfrüchten, entsteht eine Mahlzeit mit niedriger Energiedichte, aber hoher Nährstoffdichte.

Fette machen also nicht "fett"; die falsche Zusammensetzung auf dem Teller mit zu vielen hoch verarbeiteten Kohlenhydraten in Kombination mit Fett bei gleichzeitigem Bewegungsmangel lässt unsere Fettzellen wachsen.

 
Praxis-Tipp

Kantinencheck

Lassen Sie sich ein Angebot eines BGM-Dienstleisters im Bereich Ernährung für einen Kantinencheck geben. Oftmals kann mit einfachen Mitteln (z. B. Anordnung der Gerichte an der Essensausgabe) die Auswahl und Menge beeinflusst werden. Beginnt die Anordnung mit Nudeln, Fleisch, Soße und erst dann folgt die Schale mit Gemüse, sind die meisten Teller bereits voll. Beginnt die Essensausgabe mit Salat, einer guten Auswahl an unterschiedlichem Gemüse, gefolgt von Fisch und Fleisch und dann erst den Beilagen, wie Nudeln oder Kartoffeln, kann man erkennen, dass der Konsum an Gemüse (nährstoffreich und energiearm) zunimmt.

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