Begriff

Entgeltersatzleistungen gleichen den Einkommensverlust im Zusammenhang mit gesetzlich definierten Tatbeständen aus (z. B. Arbeitsunfähigkeit). Sie stellen einen "Ersatz" dar. In der Sozialversicherung dienen die Entgeltersatzleistungen der wirtschaftlichen Sicherung bei

  • Arbeitsunfähigkeit,
  • Schwangerschaft und Mutterschaft,
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit,
  • Alter oder
  • Tod

des Versicherten. Dafür stehen Kranken-, Mutterschafts-, Verletzten- und Übergangsgeld oder Renten zur Verfügung. Weitere Entgeltersatzleistungen sind z. B. das Versorgungskrankengeld nach dem Recht der sozialen Entschädigung oder das Arbeitslosengeld nach dem SGB II oder SGB III.

Die Entgeltersatzleistungen des Sozialgesetzbuches werden von Sozialleistungsträgern nach den besonderen Teilen dieses Buches erbracht.

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Sozialversicherung: Die Rechtsgrundlagen für den Anspruch auf Entgeltersatzleistungen enthalten die besonderen Teile des Sozialgesetzbuches: Krankengeld (§§ 44 bis 51 SGB V), Mutterschaftsgeld (§ 24i SGB V), Verletztengeld (§§ 45 bis 48, 52 SGB VII), Übergangsgeld (§§ 20, 21 SGB VI, §§ 49, 50,52 SGB VII), Rente (§§ 33 ff. SGB VI), Versorgungskrankengeld (§§ 16 bis 16f BVG), Arbeitslosengeld (§§ 136 ff. SGB III).

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