(1) Die Verstärkte Förderung setzt in der Regel eine Eigenleistung des Trägers von mindestens 10% bezogen auf die Gesamtkosten der Maßnahme, voraus.

 

(2) 1Das Darlehen ist jährlich mit vier vom Hundert zu verzinsen. 2Bei Maßnahmen von besonderer arbeitsmarkt- oder sozialpolitischer Bedeutung kann eine geringere Verzinsung eingeräumt oder das Darlehen zinslos gewährt werden. 3Das Darlehen ist mit Vier vom Hundert unter Zuwachs der ersparten Zinsen zu tilgen.

 

(3) Ist der Träger der Maßnahme keine juristische Person des öffentlichen Rechts, ist das Darlehen durch selbstschuldnerische Bürgschaft einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder eines Kreditinstituts zu sichern.

 

(4) Die Tilgung beginnt am Ersten des Monats, der auf den Tag der Auszahlung der letzten Darlehensrate folgt.

 

(5) 1Die erste Rate der Zins- und Tilgungsbeträge ist sechs Monate nach Beginn der Tilgungsfrist, die weiteren Raten sind jeweils halbjährlich fällig. 2Die Zinsen für die Zeit von der Auszahlung des Darlehens bis zum Beginn der Tilgungsfrist (Zwischenzinsen) sind innerhalb eines Monats nach Beginn der Tilgungsfrist fällig.

 

(6) 1Nicht gestundete Tilgungsbeträge sind in Höhe von drei vom Hundert über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu verzinsen. 2Für nicht gestundete Zinsbeträge ist der Bundesanstalt ein Verzugsschaden in gleicher Höhe zu ersetzen.

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