17.01.2012 | Leistungen Sozialversicherung

Zahnersatz-Kosten vorab vergleichen

Sollen Patienten eine Krone oder ähnlichen Zahnersatz erhalten, klären sie vorher besser die Kosten ab und holen weitere Angebote ein.

Da der Eigenanteil durch die novellierte Gebührenordnung für Zahnärzte seit Anfang des Jahres gestiegen sei, sollte vor allem die Höhe der eigenen Kosten sowie Behandlungsalternativen vorab geklärt werden, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Auch sei es sinnvoll, die Meinung eines weiteren Arztes zum Behandlungs- und Kostenplan einzuholen.

Kostenvergleich lohnt sich

Die Verbraucherschützer empfehlen dafür auch Online-Plattformen zum Preisvergleich, wo Patienten den Kostenvoranschlag ihres Zahnarztes zur Prüfung einstellen und registrierte Zahnärzte ein günstigeres Angebot abgeben können. Zu finden seien diese Dienstleister im Internet unter dem Suchwort «Zahnauktionen».

Das zahlt die Kasse

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen 50 % der Kosten für Standardbehandlungen, die andere Hälfte müssen die Patienten als Eigenanteil zahlen. Wer mehr wolle als die Regelversorgung, etwa aufwendige Vollkeramik- statt Metallkronen, müsse tiefer ins Portemonnaie greifen. Im Vorteil sind laut der Verbraucherzentrale Patienten, die regelmäßig einmal jährlich zur Kontrolle beim Zahnarzt waren. Haben sie 5 Jahre lang immer ihren Stempel fürs Bonusheft abgeholt, übernehmen die Kassen 60 % der Kosten. Bei 10 Jahren steigt der Satz auf 65 %. Auch Versicherte mit niedrigem Bruttoeinkommen bis zu 1.050 EUR erhalten mehr Unterstützung.

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