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Zahnarzt-Bonusheft: Frauen sind gewissenhafter

Gesetzlich krankenversicherte Frauen achten deutlich mehr als Männer darauf, ihr Bonusheft bei regelmäßigen Zahnarztbesuche abstempeln zu lassen.

Fast Dreiviertel (70,5 %) der Frauen, aber nur etwas mehr als die Hälfte (55,6 %) der Männer pflegen das Heft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Köln. Auch die Bildung spielt demnach eine Rolle: Patienten mit mittlerer und höherer Schulbildung (72,7 % / 66,5 %) kümmern sich mehr darum als Menschen mit niedrigem Bildungsstand (55,7 %).

Ohne Bonusheft gibt's weniger Zuschuss

Von allen Befragten gibt ein Fünftel (20,2 %) an, nicht darauf zu achten. 15 % haben kein Heft. Je besser außerdem der Gesundheitszustand des eigenen Gebisses eingeschätzt wird, desto eher achten die Patienten auf den regelmäßigen Eintrag. Ein ordnungsgemäß geführtes Bonusheft kann die Zuschüsse der Krankenkasse zu Zahnersatz um bis zu 30 % erhöhen.

Ärztliche Zweitmeinung: Für Hälfte der Patienten verzichtbar

Steht eine umfangreichere Zahnarztbehandlung an, ist es nur etwa einem Drittel (38,8 %) der Befragten wichtig, eine zweite Meinung einzuholen. Rund die Hälfte (48,8 %) hält das für "nicht unbedingt notwendig". Im Mai 2011 wurden 1.788 erwachsene Bundesbürger, darunter 1.567 gesetzlich Versicherte, vom Institut für Demoskopie Allensbach persönlich befragt. Das IDZ wird von der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung getragen.

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